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Schreie in der Nacht - Echoortung

Fledermäuse orientieren sich nicht wie Eulen oder Flughunde vorwiegend mit ihren Augen, sondern senden Laute aus, die wir nicht hören können, da sie im Ultraschallbereich liegen. Ihre empfindlichen Ohren fangen das Echo des ausgesandten Lautes auf. Anhand des entstehenden „Hörbildes“ weiß die Fledermaus, ob vor ihr ein schmackhaftes Insekt fliegt oder ob sie auf eine Hausmauer zusteuert und abdrehen muss.

Wie wir Menschen erzeugen auch Fledermäuse ihre Laute im Kehlkopf. Um etwas zu sagen, müssen sie – wie wir – den Mund öffnen. Die Hufeisennasen fliegen immer mit geschlossenem Maul, sie senden die Laute durch die Nase aus.

Die Tonhöhen (Frequenzen) der nur Millisekunden langen Ortungslaute liegen bei einheimischen Fledermäusen zwischen 10.000–170.000 Hertz; wir hören Töne nur bis ca. 20.000 Hertz.


Sonagramme der Laute einer Mausohrfledermaus (links) und
einer Großen Hufeisennase (rechts).

So wie jeder Radiosender seine Musik auf einer anderen Frequenz sendet, hat auch jede Fledermausart ihre spezielle Aussendefrequenz. Die Fledermaus verändert je nach Orientierungssituation ihre Rufe. Braucht sie z.B. schnell genaue Informationen, damit ihr der Nachtfalter nicht entwischt oder sie an einem Zweig landen kann, sendet sie in rascher Folge viele kurze Laute aus.

 

 

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