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Fledermausausstellung

 

Infrarot-Fotografie: Mausohrkolonie der Schlossfledermäuse, Hangplatz im Juli

Tübinger Schlossfledermäuse
Naturschutz contra Kultur? -Hintergrundinfos

2017

2016
Es geht bergauf, die Kolonie ist auf 275 Weibchen angewachsen und hat in 2016 über 200 Jungtiere aufgezogen. Es war ein gutes Mausohrjahr.

2015
Ein gutes Fledermausjahr mit vielen Jungtieren, die Kolonie bestand aus 260 Weibchen.

2014
Die Kolonie hat sich auf einem niedrigen Niveau von 250 Tiere stabilisiert. Die Tiere waren den ganzen Sommer anwesend und haben den Keller im September verlassen.

2013
Die geplante Veranstaltung musste auf Grund fehlender Fluchtwege im Schlosshof abgesagt werden. Ob es in Zukunft überhaupt noch größere Veranstaltungen im Schloßhof gibt ist fraglich, an den Mausohrweibchen liegt es jedenfalls nicht.

2012
im Sommer waren zeitweise nur noch 40 Weibchen im Keller, erst nach der Jungenaufzucht kamen die Mütter wieder in den Schlosskeller zurück und blieben dort bis zur Abreise ins Winterquartier.

Durch massive Habitatsveränderungen im Umfeld und noch nicht lokalisierte Störungen haben sich die Schlossfledermäuse ein Ausweichquartier gesucht. Dieses Quartier wurde noch nicht gefunden, ist aber nur suboptimal da die Weibchen immer wieder in den Keller zurückkommen, was bei einem optimalen Quartier nicht anzunehmen wäre.

Eine Telemetriestudie war bis jetzt leider erfolglos, da alle besenderten Tiere in den Schlosskeller zurückgefolgen sind.
Wir haben ca. 5 zusätzliche,neue Übertagungsquartiere gefunden, die bei schelchtem Wetter während der
nächtlichen Jagd aufgesucht werden, das neue Quartier der Tübinger Mausohrweibchen konnte aber bis jetzt nicht gefunden werden .

 

Schlosskeller

Es soll in den nächsten Jahren versucht werden das berühmte Fass im Schlosskeller wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen ohne die Mausohrkolonie zu stören.

Dies kann nur in den Winterschlafmonaten der Mausohren erfolgen wenn die Kolonie nicht im Keller ist, also ab Mitte bis Ende Oktober bis Anfang März.
In den ersten Jahren werden dies nur wenige Termine /Monate sein.

Sollten sich alle Beteiligten an die artenschutzrechtlichen Auflagen halten, könnte ein Zugang auch von November bis Anfang März durchgängig möglich sein.
Dazu wird eine Kellertüre hinter dem Fass geöffnet und er Fasskeller weiträumig für dei Besucher abgesperrt damit sie die wenigen winterschlafenden Fledermäuse in andern Teilen des Kellers nicht stören können.


Schlosshof

Viele Jahre wurde der Schlosshof zum Schutz der Mausohrkolonie nicht mehr für abendliche Veranstaltungen genutzt.

Im Tübinger Theatersommer 2004, 2005, 2006 und 2010 sollte nun untersucht werden, ob ein verträgliches Miteinander zwischen Fledermausschutz und kulturellem Interesse langfristig möglich ist.

Wir vom Flederhaus/AGF überwachen jedes Jahr ab Mai die Kolonie mit einer IR Videokamera. Ton und Bildmaterial gaben Aufschluss über die Aktivitäten der Kolonie während der Aufwachphase und vor dem Ausflug der Mausohren. Während der abendlichen Theaterveranstaltungen wurde die Kolonie meist "online" überwacht.

Ergebnis 2006: die Vorstellungen enden zur vereinbarten Uhrzeit, es konnten keine Unregelmäßigkeiten beim Ausflugverhalten festgestellt werden. Während der Aufführungen zeigte die Kolonie keine erkennbare Reaktion auf das Schauspiel.

Geschichte der Tübinger Schlossfledermäuse

Mindestens seit 1879 nutzen Fledermäuse den Tübinger Schlosskeller als Winterquartier. Im Sommer wohnten Großen Mausohren auf den Dachböden vom Schloss Hohentübingen
Im Jahr 1968 begann eine umfangreiche Restaurierung des Schlosses. Mitte der 70iger Jahre wurde dann das Dach des Südflügels renoviert. Nach damaligen Wissen wurde die Renovierung fledermausfreundlich und im Herbst durchgeführt.
Wie gefährlich Holzschutzmittel für Fledermäuse sind, war damals noch nicht bekannt. Die Mausohren reagierten sofort und zogen nicht mehr ins Dach ein. Die Kolonie mit ca. 250 Tieren war verschollen.

Erst Jahre später tauchte die Kolonie wieder in den warmen Lüftungsschächten im Schlosskeller auf.

Seither ziehen die Mausohren im Keller jedes Jahr ihre Jungen auf. Anfang August verlassen die ersten Mausohrweibchen ihre Kellerwohnung und ziehen in Zwischenquartier um. Einige Wochen später ziehen auch die erwachsenen Jungtiere aus. Weder die Zwischen- noch die Winterquartiere der Tübinger Schlossfledermäuse sind uns bekannt.

> Mehr historische Infos und Schloßnutzung

 

 

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